Methode

Unterrichtsstil

Wenn ich gefragt werde: „welchen Yogastil vertrittst Du denn?"

…dann sage ich immer als erstes: ich unterrichte überwiegend statisch (natürlich erlernen Sie auch irgendwann den Sonnengruß bei mir) und wir fokussieren uns in den Asanas auf bestimmte Körperregionen, die Marmas und die Achsenausrichtung im Körper. Wir arbeiten mit der Schwerkraft und den Hebelgesetzen. (Trotzdem ist es kein Iyengaryoga und auch kein klassisches Marmayoga.)


Es liegt mir sehr am Herzen, dass physiologisch richtig geübt wird: das bedeutet, dass wir uns in erster Linie nicht schädigen (sondern genau darauf achten, bspw. unsere Gelenke mittig zu belasten), nicht über unsere Grenzen hinausgehen (kein Schulterstand im Grundkurs oder generell bei HWS –Problemen), uns keine Schmerzen zufügen (auch keine übertriebenen Dehnungen).


Genauigkeit und Sorgfalt sind mir wichtig; das Spüren der Wirkung, wenn wir Veränderungen in den Bewegungsmustern erzielen.

 

Das Entlasten der Wirbelsäule durch den Aufbau starker Flanken, das Benutzen der Hüftgelenke anstelle des unteren Rückens, der Aufbau gesunder Fußgewölbe sind große Themen.

 

Was mein Yoga üben und unterrichten sehr beeinflusst hat:

das Kennenlernen der Hakomitherapie in jungen Jahren (Achtsamkeitstraining auf Psychoebene), mehrere Rolfingsitzungen (passives Yoga) in mittleren Jahren.

Die letzten sieben Jahre mit meiner kranken alten Mutter, in denen ich ganz intensiv für sie da war; das Erleben Ihres Sterbens und der absolute Frieden, in dem sie gegangen ist, haben meinem Leben und meinem Yogaweg nochmal eine ganz andere Tiefe gegeben.

Meine eigene Lebensgeschichte hat mir ein gutes Einfühlungsvermögen für Menschen mit Schmerzen und Bewegungseinschränkungen gegeben, dementsprechend sind meine Korrekturen sanft und behutsam, gleichzeitig genau.

 

Auch wenn das alles recht ruhig und entspannt klingt, können Sie durchaus öfter mal ins Schwitzen kommen. Manche Haltungen sind anstrengend und fordernd! Das schadet ja nicht!